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11. May 2016

Unsere Mannschaft braucht Verstärkung!

Am Standort Worpswede suchen wir aktuell...

...zur Verstärkung unserer Mannschaft jeweils eine/n

 

der/die mit sehr guten AutoCAD-Kenntnissen selbstständig Zeichnungen, Entwürfe und Detailpläne für Projekte aus den Bereichen Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Automatisierung und Anlagenbau erstellt und dabei allgemeine Vorgaben und spezielle Kundenwünsche sicher umsetzt.

 

für die Planung und Umsetzung der Elektro-, MSR- und Prozessleittechnik von Abwasserbehandlungsanlagen in Norddeutschland und NRW mit Erfahrungen in der Projektabwicklung aller Leistungsphasen der HOAI (1-9) und im ganzheitlichen Projektmanagement.

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Oder kennen Sie vielleicht jemanden, der oder die eine neue berufliche Herausforderung sucht und entsprechend qualifiziert ist?

Dann empfehlen Sie uns und unsere Stellenangebote gerne weiter.

 

02. May 2016

Der Countdown läuft...

In Kürze werden wir mit einem neuen Logo und einer graphisch und inhaltlich neu gestalteten Homepage online sein...

....Klicken Sie hier, und Sie bekommen eine Idee von dem, was wir vorhaben.

Die Inhalte unserer neuen Webseite bereiten wir in diesem Augenblick noch so auf, wie wir das für Sie als Kunde, Partner, Freund oder Besucher wünschen.

Bleiben Sie gespannt!

26. February 2015

Gesucht: Azubi für 2015

Bereits seit Herbst letzten Jahres sind wir auf der Suche nach einer/einem geeigneten Bewerber/in, der/die bei uns ab 01. August 2015 eine Ausbildung als Kauffrau/-mann für Büromanagement absolvieren möchte...

...bislang leider erfolglos.

Haben Sie Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Oder kennen Sie vielleicht jemanden, der oder die für 2015 einen Ausbildungsplatz als Kauffrau/-mann für Büromanagement sucht?

Dann empfehlen Sie uns und unser Ausbildungsplatzangebot gerne weiter.

29. October 2014

Neu ab 2015: Ausbildung als Kauffrau/-man für Büromanagement

Zugegeben: Im kaufmännischen Bereich bilden wir bereits seit vielen Jahren aus, ...

... aber durch das Zusammenlegen der 3 Ausbildungsberufe: Bürokauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Bürokommunikation, Fachangestellte/r für Bürokommunikation waren auch wir aufgefordert unser Ausbildungskonzept umzustellen und werden jetzt in 2015 erstmalig eine/n Kauffrau/-mann für Büromanagement ausbilden.

Wer mehr darüber erfahren möchte klickt hier.

Haben Sie Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Oder kennen Sie vielleicht jemanden, der oder die für 2015 einen Ausbildungsplatz als Kauffrau/-mann für Büromanagement sucht?

Dann empfehlen Sie uns und unser Ausbildungsplatzangebot gerne weiter.

21. August 2014

DWA EnergieTage in Bremen

Vortrag von john becker ingenieure am 10.09.2014, 15:00 Uhr:...

 

...

Ideenreiche Produktion und Nutzung von Strom und Wärme – Praxis für die Theorie
Dipl.-Ing. Jürgen Brüggemann, 
Co.: Dipl.-Wi.-Ing. Julian Helmich, Dipl.-Ing. Martin H. Mergelmeyer, John Becker Ingenieure, Worpswede...

 Am 10./11. September finden in Bremen die DWA EnergieTage 2014 statt. Die zweitägige Veranstaltung unter der Überschrift „Energiewende – Gestaltungsanspruch und Betriebsalltag“ befasst sich mit der Rolle der Wasserwirtschaft für die Energiegewinnung und deren Einbindung in energiepolitische Konzepte.

Schwerpunkte sind die „Abwasserwirtschaft im Lichte der Energiewende – Aspekte des Betriebs“ sowie „Nachhaltigkeit an Wasserkraftanlagen“. Mit dem Vortrag „Keine Energie ohne Wasser – Nutzen und Kosten einer integrierten Strategie für die Energiewende“ wird Professor Dr.-Ing. Martin Faulstich, Geschäftsführer des umwelttechnischen Cutec-Instituts der TU Clausthal und Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen, in die Tagung einleiten.

Betriebliche Praxis und Gewässerökologie – zwei Aspekte der Tagung.

Möglichkeiten der Betriebe zur Unterstützung der Energiewende, neue energierechtliche Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf die Unternehmen sowie Wirtschaftlichkeitsfragen sind einige Themen des ersten Veranstaltungstages. Außerdem werden die Fördermaßnahme ERWAS (Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Förderschwerpunkt „Energieeffiziente Abwasseranlagen“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vorgestellt.

Die hydraulischen, biologischen und technischen Aspekte des Fischschutzes sind Gegenstand des zweiten Tages. Ferner steht eine Besichtigung des neuen Wasserkraftwerks in Bremen-Hemelingen auf dem Programm.

Die Energietage richten sich an Ingenieure, Betreiber von Wasserkraft-, Klär- und Vergärungsanlagen, Planer, Kommunen sowie an Firmen und Organisationen, die sich mit Energiethemen in der Wasserwirtschaft befassen. Sie finden im Maritim Hotel & Congress Centrum Bremen, Hollerallee 99, 28215 Bremen statt.

Das Programm liegt der KA 7/14 als Beilage bei.

 

30. July 2014

Gesucht: Teamassistenz für München

Für den Standort München suchen wir aktuell eine berufserfahrene Teamassistenz (m/w)...

... die unser Niederlassungsbüro sowohl mit ihrem kaufmännischen als auch organisatorischem Wissen selbstständig managt und damit unser
6-köpfiges Ingenieur-Team unterstützt.

Weitere Details zu den Aufgaben und Anforderungen der zu besetzenden Position können Sie hier nachlesen.

Haben Sie Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Oder kennen Sie vielleicht jemanden für den die zu besetzende Stelle eine interessante Perspektive sein könnte?

Dann empfehlen Sie uns und unser Stellenangebot gerne weiter.

26. August 2013

Offizielle Einweihung des Solarparks Penzing - jbi plant 3.700 kWp Solarpark in Rekordzeit

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach Planungsbeginn wurde der Solarpark Penzing-Epfenhausen am 26. Juni 2013 offiziell eingeweiht. Ende Juni 2012 wurde die john becker ingenieure mit der Planung, Vergabe und Bauüberwachung...

..einer Freiflächen-Solaranlage in der Gemeinde Panzing beauftragt. Zuvor hatte die Gemeinde Penzing bereits die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes entlang der Bahnlinie München-Buchlohe eingeleitet und ein Kommunalunternehmen als Betreibergesellschaft gegründet. Nach ersten privat betriebenen Anlagen in der Umgebung wollte die Gemeinde nun auch selbst einen Beitrag zur Energiewende in der Region leisten.

Aufgrund der starken Degression bei der Einspeisevergütung lag der Fokus, trotz detaillierter Planungen, auf einer sehr schnellen Umsetzung der Planung und Vergabe. So waren die Planungen nach etwas mehr als zwei Monaten abgeschossen. Die Ausschreibung konnte Anfang September veröffentlicht und Ende September der Zuschlag an den Generalunternehmer GP Joule erteilt werden. Trotz weiteren Widrigkeiten wie Untersuchungen zu Bodendenkmalen und Kampfmittelräumung konnte GP Joule die vergütungstechnische Inbetriebnahme des Solarparks bereits am 30.10.2012, sechs Wochen nach Baubeginn und einen Monat vor dem geplanten Termin erreichen.

Die damit gesicherte höhere Einspeisevergütung wirkt sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens aus. In den folgenden Monaten erfolgte die Verlegung eines Mittelspannungskabels zum 1,7 km entfernten Netzverknüpfungspunkt einschließlich einer Bahnunterquerung. Mitte Januar 2013 konnte dann der Netzanschluss an das örtliche Verteilnetz erfolgen und erstmals Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden. Nach langem Warten auf geeignetes Wetter für die Einweihung eines Solarparks konnte bei 35° C, Schweinebraten und Radler nun schließlich die offizielle Einweihung des Solarparks mit den Anwohnern, Gästen aus Politik und Verwaltung sowie den Beteiligten stattfinden. In Zukunft wird der Solarpark etwa 3.880.000 kWh im Jahr und damit genug Strom für etwa 970 der 1.200 Haushalte in Penzing produzieren.

31. May 2013

Neue Energieerzeugungspotenziale für die Abwasserreinigung

Mit Wind- und Sonnenenergie gegen verschärfte Ablaufwerte und steigende Energiepreise...

Energieanalysen und die daraus abgeleiteten Maßnahmen haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die Prozesse in der Abwassereinigung heute vielfach bereits sehr effizient gestaltet sind. Durch moderne KWK-Module mit hohen Wirkungsgraden, Schlamm- und Abwasserwärmetauscher oder sogar Wasserräder werden auch die vorhandenen Erzeugungspotenziale zumeist konsequent genutzt. So wird heute vielfach ein Eigenversorgungsgrad von mehr als 60 % erreicht und damit der CO2-Ausstoß reduziert sowie die Energiekosten gesenkt.

Vor dem Hintergrund stetig steigender Energiekosten stellt jedoch auch der verbleibende Fremdstrombedarf eine erheblich Belastung für Kommunen und Verbände dar. Neue Anforderungen an die Ablaufwerte (z. B. die Spurenstoffelemination) lassen zudem den Energiebedarf der Abwasserreinigung weiter ansteigen, ohne dass sich daraus neue Eigenerzeugungspotenziale ergeben.

Ohne Gegenmaßnahmen führen diese Entwicklungen unweigerlich zu steigenden Abwassergebühren. Die Erschließung neuer Erzeugungspotenziale wird damit zum Teil der Daseinsvorsorge für die Abwasserreinigung. Selbst erzeugte Energie aus Photovoltaik- und Windenergieanlagen kann diese Anforderungen erfüllen. Die Skaleneffekte und Effizienzgewinne in diesen Branchen haben  in den in den vergangenen Jahren hat dazu geführt, dass heute in ganz Deutschland Stromgestehungskosten deutlich unter den üblichen Strombezugskosten von Abwasserreinigungsanlagen erzielt werden können. Durch die besondere Privilegierung von Abwasserreinigungsanlagen nach dem Baugesetzbuch ist die Errichtung von Photovoltaik- und Windenergieanlagen zur Eigenstromversorgung zudem an Standorten möglich die nicht explizit für diese Nutzungen ausgewiesen sind.

Durch unsere langjährige Erfahrung sowohl bei der Optimierung abwassertechnischer Anlagen als auch bei der Planung und Umsetzung von Photovoltaik- und Windenergievorhaben können die john becker ingenieure Sie umfassend beraten.

Gern beraten wir Sie hierzu im Rahmen eines persönlichen Gesprächs.

21. January 2013

Trauriger Todesfall

Tief erschüttert und mit großer Trauer haben wir zur Kenntnis genommen, dass Herr Tenkhoff im Alter von nur 68 Jahren verstorben ist. Wir verlieren eine dem Unternehmen stark verbundene und hoch geschätzte Persönlichkeit und...

...werden seine warme Ausstrahlung vermissen.

Im Januar 2008 haben wir sein Unternehmen, die PfK München GmbH, übernommen. Herr Tenkhoff fand in uns einen Nachfolger seines Unternehmens und blieb seitdem in beratender Funktion für uns tätig. Doch seine Leistung ging weit darüber hinaus und anstatt sich dem wohlverdienten Ruhestand zu widmen, blieb er ein fester Bestandteil unserer Mannschaft.

Herr Tenkhoff hat den Aufbau der john becker gruppe im süddeutschen Raum maßgeblich geprägt und weitreichende Hilfestellung bei der Entwicklung unserer Münchner Niederlassung geleistet.

In Hochachtung und Dankbarkeit nehmen wir Abschied; wir halten sein Werk in lebendiger Erinnerung und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seinen Angehörigen.

Im Namen der Geschäftsführung und aller Mitarbeiter

John Becker

Tina Stürken

Tom Becker

 

09. January 2013

Fachmesse waste to energy + recycling

jbi als Aussteller bei der internationalen Fachmesse und Konferenz für Energie und Rohstoffe aus Abfällen und Biomasse

Die "waste to energy+recycling" findet vom 19. bis 20. Februar 2013 im Messe Centrum Bremen statt, gemeinsam mit der CLEAN GAS AND COAL.

Zusammen liefern die beiden Veranstaltungen Antworten auf die Frage der Ver- und Entsorgungssicherheit für heute und morgen. Neben dem grossen Ausstellungsbereich bietet die internationale Konferenz ein Forum für den Gedankenaustausch mit Brancheninsidern und Meinungsmachern.

Besuchen Sie uns auf unserem Messestand in Halle 4, Stand W 534

nähere Infos zur Ausstellung finden Sie hier.

21. August 2012

john becker ingenieure erhält Planungsauftrag zur Erneuerung der TGA am Flughafen München

Der Flughafen München wurde am 17 Mai 1992 in Betrieb genommen. Fast genau 20 Jahre später erhält jbi den ersten Planungsauftrag für die Modernisierung der Controller der Gebäudeautomation (GA).

Im Zuge dieses Auftrages werden ca. 1.100 Controller in insgesamt 330 Station ausgetauscht und gegen moderne Systeme ersetzt. Die Kommunikation aus fast 90.000 Datenpunkten mit der Managementebene wird zukünftig über BacNet realisiert.

Hierbei handelt es sich technologisch um ein TGA-Projekt auf dem aktuellen Stand der Technik, welches als eines der größten Projekte in Deutschland auf diesem Sektor anzusehen ist.

Das Projekt ist mit einer Planungszeit bis Ende 2013 angesetzt, die Realisierung erfolgt sukzessive im laufenden Betrieb des Flughafens bis Ende 2017. jbi stellt mit diesem Projekt seine Marktposition auf eine verbreiterte Basis und kann die Chancen am Markt deutlich verbessern. Darüber hinaus stellt das Projekt einen wichtigen Meilenstein bei der Entwicklung der Niederlassung in München dar.

 

Bilder:

copyright: FMG

Fotograf: Dr. Werner Hennies

 

11. June 2012

jbi als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Im Rahmen der 14. Zertifikatsverleihung des audits berufundfamile am 11. Juni 2012 in Berlin sind wir für unsere familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet worden. Insgesamt...

...wurden bei dieser Veranstaltung 371 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie bzw. zum audit familiengerechte hochschule durch das audit berufundfamilie - einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung - ausgezeichnet.

Das Foto zeigt Herrn John J. Becker, Gründer und Inhaber des Unternehmens, gemeinsam mit anderen zum ersten Mal zertifizierten Arbeitgebern aus Niedersachsen bei der Zertifikatsverleihung.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier und mehr über uns und unser Selbstverständnis als familienfreunlicher Arbeitgeber erfahren Sie hier.

13. February 2012

Rückenwind für die Energiewende

john becker ingenieure hat das Windkraftpotenzial in der Stadt Waiblingen in Baden-Württemberg untersucht. 65 Gigawatt-Stunden (GWh) pro Jahr könnten so ca. 17.000 Haushalte mit lokalem Windstrom versorgen, rechneten die...

...die Ingenieure aus.

Um den Energiewendeprozess voranzutreiben, haben sich die Stadtwerke Waiblingen entschlossen, die Potenziale erneuerbarer Energien in Waiblingen zu erschließen. Die Nutzung von Windenergie kann hierbei eine entscheidende Rolle spielen. Um die Möglichkeiten der Windenergienutzung in der Stadt Waiblingen herauszustellen bedurfte es aber einer genaueren Untersuchung.

Deshalb untersuchte john becker ingenieure im Rahmen einer Potenzialanalyse mögliche Standorte für die Windenergienutzung in der Stadt. Hierbei stand die Betrachtung des Stadtwaldes „Buocher Höhe“ im Vordergrund.

Die Ingenieure betrachteten in einem ersten Schritt die potenziellen Flächen unter Berücksichtigung der Abstände zur Wohnbebauung, die im Wesentlichen durch Vorgaben des Bundesimmisionschutzgesetzes (BImSchG) normiert werden. Hierzu kann durch eine spezielle Software eine Schallimmissionsprognose erstellt werden. Schallimmissionsprognosen sind hierbei nach der „Technischen Anleitung gegen Lärm (TA Lärm)“, eine Verwaltungsvorschrift zum BImSchG, zu ermitteln. Dort sind konkrete Festlegungen und Vorgaben für z.B. Wohn und Mischgebiete festgelegt.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt, der sich aus den immissionschutzrechtlichen Vorgaben ableiten lässt, ist der Schattenwurf einer Windenergieanlage. Hierbei sind Immissionsrichtwerte für die jährliche Beschattungsdauer und der täglichen Beschattungsdauer maßgebend. Bei der Genehmigung von Windenergieanlagen ist sicherzustellen, dass der Immissionsrichtwert für die astronomisch maximal mögliche Beschattungsdauer von 30 Stunden pro Kalenderjahr nicht überschritten wird. Der Immissionsrichtwert für die tägliche Beschattungsdauer beträgt 30 Minuten.

Neben den Immissionsschutzrechtlichen Vorgaben wurden weiterhin die potenziellen Flächen im Hinblick auf naturschutzrechtliche Belange, wie z.B. EU-Vogelschutzgebiete, und die weiteren infrastrukturellen Gegebenheiten (Straßen, Schienen, Hochspannungsleitungen), etc.. untersucht und für die weitere Planung ausgeschlossen. So blieben im Rahmen dieser Ausschlussplanung erste Nährungen für potenzielle Standorte von Windenergieanlagen.

In einem zweiten Schritt galt es nun das genaue Windpotenzial an den jeweiligen Standorten zu ermitteln und konkrete Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen mit Ertragsprognosen abzuschätzen, um letztlich die Vorteilhaftigkeit des Vorhabens bewerten zu können.

Insgesamt kristallisierten sich so 10 mögliche Standorte im Waiblinger Stadtwald auf der Buocher Höhe mit einer Flächenausdehnung von 233 Hektar heraus.  Diese wurden dem anwesenden Stadtrat durch Fotomontagen anschaulich verdeutlicht. Anhand des gewählten Anlagentyps Enercon E-101 mit einer Leistung von 3 Mega-Watt (MW)  rechneten die Ingenieure eine mittlere Parkproduktion in Höhe von 65 GWh/a aus, was der Versorgung von ca.17.000 Haushalten entspricht.

Weiterhin bietet der Betrieb von Windenergieanlagen für die Stadt auch wirtschaftliche Vorteile. Mit einem Windpark wird regionale Wertschöpfung verbunden: er schafft Arbeitsplätze (Planung, Bau, Wartung); an die Flächeneigentümer werden Pachten gezahlt und er erhöht durch den ökologischen Bonus das Image der Stadt. Nicht zuletzt: es sind Steuereinnahmen für die Stadt zu erwarten.

Auch Beteiligungsoptionen für einen Bürgerwindpark, z.B. in Form der GmbH & Co. KG, wurden durch die Ingenieure anschaulich dargestellt.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 23.12.2011 sowie im Staufer Kurier vom 04.01.2012.

04. January 2012

Jetzt hat das Frieren ein Ende

In ihrer Ausgabe vom 29.12.2011 berichtet die Wümme-Zeitung über die gelungene energetische Sanierung des DRK-Kindergartens in Worpwede. Das besondere hieran ist, dass dieses Projekt in Gesprächen zwischen den pädagogischen ...

...Fachkräften und den beteiligten Ingenieuren entstand und innovative Technik aus erneuerbaren Energien in pädagogisch sinnvoller Art und Weise Kindernbegreifbar gemacht werden soll. Das Projekt stellt im Rahmen des EU-Projektes „Energiewende Osterholz- 2030“ einen Baustein dar, mit dem die lokale Energiewende vollzogen werden soll.

Hier gibt es den vollständigen Artikel zu lesen...

09. November 2011

Hessen fördert Energieanalysen auf Kläranlagen

Die Erstellung von Energieanalysen wird vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell gefördert.

Die "Verwaltungsvorschrift für die Förderung der Erstellung von Energieanalysen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Abwasserbehandlungsanlagen" wurde am 14. September 2011 erlassen. Der Förderzeitraum endet am 31. Dezember 2016.

Anträge auf die Gewährung einer Zuwendung sind an die zuständige Wasserbehörde zu richten.

Übersteigen die tatsächlichen Kosten für die Energieanalyse einen Betrag von 35.000 Euro, so wird eine pauschale Begrenzung der zuwendungsfähigen Kosten auf 35.000 Euro festgesetzt.

Der Fördersatz beträgt in der Regel 75 % der zuwendungsfähigen Kosten.

Zuwendungsfähig sind die Kosten für die Erstellung der Energieanalyse.

Mehr zum dem Thema finden Sie hier oder downloaden Sie unseren Flyer.

19. October 2011

Bauprojekt ETHOS am Flughafen Stuttgart gestartet - Modernes Blockheizkraftwerk spart 23 Prozent CO2 ein

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) investiert rund 10 Millionen Euro in ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk und ersetzt damit ab 2013 ihr bisheriges Heizkraftwerk Nord. Gemeinsam mit dem Ingenieurunternehmen ....

...AWIPLAN-PPD GmbH aus Filderstadt wurde das Großprojekt durch john becker ingenieure geplant und ausgeschrieben. Im Rahmen der sich anschließenden Bauphase erfolgte nun der erste Spatenstich für das ambitionierte Projekt.

„Ein Flughafen benötigt viel Energie, und diese sollte am Standort möglichst effizient und umweltverträglich erzeugt werden“, sagte Flughafendirektor Walter Schoefer am Mittwoch, 12. Oktober, beim offiziellen Start des Bauvorhabens. „Energieeffizienz ist ein wichtiger Schlüssel zum Klimaschutz. Mit dem Projekt ETHOS sind wir auf dem besten Weg unser formuliertes Ziel, insgesamt 20% Kohlendioxid bis zum Jahr 2020 einzusparen, zu erreichen“, so Schoefer weiter.

Mittels Kraft-Wärme-Kältekopplung soll die Anlage im Vergleich zum derzeitigen Betrieb jährlich etwa 4.800 Tonnen CO2 einsparen, das entspricht etwa 23 Prozent des CO2-Ausstoßes durch Strom- und Wärmeerzeugung am Landesflughafen. Bei dem selbst am Standort erzeugten Strom werden sogar 80 Prozent eingespart. Auch der Ausstoß von anderen Abgasen, wie beispielsweise Stickoxiden oder Formaldehyd, liegt bis zu 50% unter den vorgeschriebenen Grenzwerten. Im Zuge des Projekts mit dem Namen ETHOS (Erneuerung thermischer Prozesse) erneuert die FSG auch ihr gesamtes Fernwärmenetz. Wasser ersetzt Dampf als Energieträger. Eine niedrigere Betriebstemperatur reduziert die Wärmeverluste im Netz und steigert die Energieeffizienz.

Leinfelden-Echterdingens Oberbürgermeister Roland Klenk, der gemeinsam mit Schoefer den Startschuss für das Bauvorhaben gab, begrüßte das Projekt: „Wir freuen uns sehr, dass der Flughafen diese Modernisierung auf den Weg bringt und mit dem neuen Blockheizkraftwerk auch dazu beiträgt, die CO2-Bilanz unserer gesamten Stadt zu verbessern."

Quelle: Pressemitteilung der Flughafen Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) vom 12.10.2011         

30. August 2011

Klimaschutz steht bei der hanseWasser Bremen GmbH im Fokus

john becker ingenieure erhält neuen Auftrag zur Erneuerung der Blockheizkraftwerke und der Turboverdichter auf der Kläranlage Bremen Seehausen.

Das Thema Klima und Energie spielt eine zentrale Rolle bei der hanseWasser Bremen. Im Frühjahr 2010 hat das Unternehmen hierzu vier Klimaziele formuliert. Sie gelten als Leitbild aller Handlungen und Geschäftstätigkeiten im Unternehmen:

Nachhaltigkeit, Verantwortung, Klimaneutralität, Vorbild.

Für die Kläranlage Seehausen hat die hanseWasser das ehrgeizige Ziel einer energieautarken Kläranlage bis 2013 ausgegeben. Ein großer Schritt ist bereits durch die Inbetriebnahme einer neuen 2-MW-Windenergieanlage vom Typ Enercon E-82, welche vier kleinere Windenergieanlagen ersetzt, geschafft.

Als nächstes Projekt sollen nun die bisherigen Blockheizkraftwerke (BHKW) durch drei Neue mit einer Leistung von je 1,4 MWel ersetzt werden. BHKWs neuerer Bauart haben einen höheren elektrischen Wirkungsgrad und niedrigere Wartungskosten als die bestehenden BHKWs auf der Kläranlage. Zusätzlich sollen BHKW-Containeranlagen schon vor dem eigentlichen Umbau betrieben werden, um die CO2-Bilanz der hanseWasser bereits vor der Inbetriebnahme der neuen BHKW zu verbessern.

Weiterhin ist geplant, die bestehenden faulgasbetriebenen Turboverdichter durch magnetgelagerte, elektrische Turboverdichter auf der Kläranlage Seehausen auszutauschen und damit die Energieeffizienz durch verbesserte Wirkungsgrade zu steigern und gleichzeitig die Ersatzteilversorgung zu sichern.

john becker ingenieure unterstützt die hanseWasser bei der Erreichung ihrer ehrgeizigen Ziele und ist von hanseWasser beauftragt worden, die Erneuerung der BHKWs sowie der Turboverdichter planerisch umzusetzen und im Rahmen der Bauphase zu begleiten.

Die Umsetzung dieses Projekts ist ein weiterer großer Schritt für die hanseWasser Bremen, ihre Klimaziele zu erreichen. Für dieses große Engagement ist das Unternehmen durch den Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) im Rahmen der "Initiative Umwelt Bremen" jüngst als Klimaschutzbetrieb 2011 ausgezeichnet worden.

„Wir freuen uns, dass wir die hanseWasser Bremen bei ihren ambitionierten Zielen begleiten dürfen und so gemeinsam an der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe Klimaschutz mitarbeiten können“, so John Becker, Inhaber des Ingenieurunternehmens john becker ingenieure.

25. July 2011

Energiekosten massiv gesenkt

Wegen hoher Heizkosten aufgrund eines hohen Wärmebedarfs wurde überlegt, wie die Wärmeversorgung des Worpsweder Hallenbades wirtschaftlicher und ökologischer umgesetzt werden kann.

Hierzu wurde die Wärmedämmung des Hallenbades verbessert und eine effizientere Wärmeversorgung mittels eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) realisiert. john becker ingenieure übernahm die Planung, Ausschreibung und die Baubegleitung der Maßnahme.

Durch Vergleiche unterschiedlicher BHKW-Modulgrößen hat sich gezeigt, dass ein BHKW-Modul mit einer elektrischen Leistung von etwa 50 kW am besten für den Einsatz im Hallenbad Worpswede geeignet ist.  Das gewählte Modul hat folgende Leistungsdaten:

- elektrische Leistung von 50 kW (elektr. Wirkungsgrad = 33,8 %)

- thermische Leistung von 79 kW (therm. Wirkungsgrad = 53,4 %)

- Primärenergieeinsatz von 148 kW

- Gesamtwirkungsgrad  87,2 %

Auf einem Pressetermin wurden jetzt durch den Worpsweder Bügermeister Schwenke und jbi-Projektleiter Götz von Wuthenau die positiven Ergebnisse insbesondere im Hinblick auf eine kurze Amortisationsdauer des Projektes und massive Energiekostensenkungen vorgestellt.

hier geht´s zum vollständigen Artikel als pdf

15. June 2011

Maßgeschneiderte Energiekonzepte für Kommunen

Deutschland steht vor der Herkulesaufgabe eine Energiewende von den fossilen und atomaren Energieträgern zu erneuerbaren Energien vorzunehmen. Diese Entwicklung bietet für Kommunen eine große Chance.

Denn eine Kommune, die das Potenzial ihrer Region für die Erzeugung regenerativer Energie nutzt, statt Strom und Wärme aus umweltschädlichen konventionellen Energieträgern von weit her zu importieren, schafft enorme Vorteile für sich und ihre Bürger:

Stärkung der regionalen Wirtschaft: Unternehmen und Privathaushalte geben viel Geld für Energie aus. Mit einem guten Energiekonzept bleibt ein großer Teil dieses Geldes in der eigenen Kommune, statt an globale Konzerne abzufließen.

Unabhängigkeit von Rohstoffmärkten: Wer seine Energie selbst produziert, koppelt sich von der weltweiten Kostenentwicklung ab und minimiert sein Risiko.

Klimaschutz: Durch den Einsatz erneuerbarer Energien werden Kommunen ihrer Verantwortung für den Klimaschutz gerecht.Imagegewinn: Bürger identifizieren sich mit ihrer zukunftsfähigen Gemeinde.

john becker ingenieure entwickelt gemeinsam mit Kommunen und allen beteiligten Akteuren ein maßgeschneidertes Energiekonzept, das regionale Potenziale optimal ausschöpft.

Erfahren Sie mehr...

14. March 2011

Niederlassung München wächst und zieht um

Nach einem erfolgreichen Start am 01.01.2008 hat sich unsere damals neu eröffnete Niederlassung in München entsprechend unserer Kundenbedürfnisse auf nun 5 Mitarbeiter erweitert. Damit verbunden steht nun ...

...ein Umzug in größere Büroräume an.

An dieser Stelle möchten wir uns für diesen tollen Start nicht nur bei unseren Mitarbeitern vor Ort, sondern auch bei unseren Geschäftspartnern und Kunden für diese hervorragende Entwicklung danken.

Wir sind dort, wo unser Kunden sind; und um diesem Anspruch weiter Folge zu leisten stellen wir uns nun auch räumlich auf die wachsenden Herausforderungen und Aufgaben für unsere Kunden in Bayern und Baden-Württemberg auf.

Ab dem 15.03.2011 lauten unsere neuen Kontaktdaten in München:

john becker ingenieure
Landsberger Straße 408
81241 München

Tel. 089 5682768-0

Fax: 089 5682768-59

 Ihre Ansprechpartner vor Ort sind:

Frank Rauschning, Niederlassungsleitung München

Dipl.- Ing. Ralph Tenkhoff

Dipl.-Ing. Florian Krüger

Dipl.- Ing. Gerald Scheffler

Carmen Bentheimer, Sekretariat

Sie finden uns nur 1 km entfernt von unseren alten Büroräumen und selbstverständlich sind unsere neuen Räumlichkeiten auf Wachstum ausgerichtet.

Und versprochen - der Kaffee schmeckt weiterhin so lecker wie zuvor!

Seien Sie herzlich willkommen uns zu besuchen!

Ihr john becker ingenieure

14. March 2011

Energiewende am Kreiskrankenhaus Osterholz

Der von john becker ingenieure erstellte Förderantrag erhält im Rahmen des Förderprogramms "Niedersächsische Energieeffizienzrichtlinie" aus EFRE-Mitteln eine Förderung von 1,56 Mio. €. Der Antrag war das...

... am höchsten bewertete Vorhaben für 2010.

Das Kreiskrankenhaus Osterholz hat einen vordringlichen energetischen Sanierungsbedarf. Zum Einen ist der Baukörper inklusive des Flachdaches des Funktionstraktes, welcher im Jahr 1977/78 entstanden ist, energetisch sanierungsbedürftig. Zum Anderen sind die über 40 Jahre alten Heizkessel der Energiezentrale abgängig. Diese werden mit Heizöl betrieben, erzeugen Heizwärme über Dampf und sind mit sehr hohen Kessel- und Verteilverlusten behaftet, sodass nur 48 % der bereitgestellten Primärenergie auch tatsächliche Nutzwärme ist.

Vor dem Hintergrund des landkreisweiten Energiewende-Prozesses entstand die Idee des Leuchtturmprojektes „CO2-neutrales Krankenhaus“. Diese Idee verbindet den Ansatz der „Energiewende Osterholz 2030“ mit der Sanierungsnotwendigkeit eines Krankenhauses, welches unter den heutigen veränderten Rahmenbedingungen im Gesundheitssektor fast keinerlei Möglichkeiten hat, diese dringend notwendigen energetischen Sanierungen mit Eigenmitteln zu realisieren.

In dem vorliegenden Konzept wird dargestellt, wie durch den konsequenten Einsatz von erneuerbarer Energie und energetischer Sanierung des Baukörpers inkl. des Flachdaches ca. 90 % Energieeinsparung zum Status quo möglich sind. Hierbei wird die Wärmeversorgung des Funktionstraktes auf eine geo- und solarthermische Anlage mit Energiespeichertechnologie umgestellt. Für den zusätzlich benötigten Strom zur Gewinnung der Erdwärme sollen zukünftig Photovoltaikmodule sorgen.

Das Projekt ist gekennzeichnet durch eine enorme Verbesserung der CO2-Bilanz des Krankenhauses, denn zum Status quo würden fast keine fossilen Brennstoffe mehr benötigt. Zusätzlich beweist das Projekt, dass der Einsatz von erneuerbaren Energien den Vergleich zur konventionellen Technik in wirtschaftlicher Hinsicht nicht zu scheuen braucht. Zwar ist die Erstinvestition mit 2,1 Mio. € deutlich höher zur konventionellen Technik, jedoch wird dieser Effekt durch eine massive Senkung der jährlichen Betriebskosten rasch egalisiert. Die berechnete Amortisationsdauer beträgt 7,8 Jahre.

mehr Information:

Artikel aus der Wümme-Zeitung vom 13.01.2011

 

18. January 2011

Verfahrenstechnik für die gesamte Wasseraufbereitung

Wasser ist ein teures Gut. Eine günstige Wasserquelle für die Industrie ist der eigene Brunnen. Dieses Wasser muss noch aufbereitet werden, um für die Industrie nutzbar zu werden.

Ob Kraftwerk oder Lebensmittelindustrie: die Verfahrenstechniker von john becker ingenieure entwickeln Konzepte, um mit wenig Aufwand günstiges und sauberes Wasser für verschiedene Einsatzzwecke nach der Trinkwasserverordnung (TVO), den Richtlinien des Verbands der Großkraftwerks-Betreiber (VGB), VDI- und DIN-Norm zu erhalten.

Mit einem verfahrenstechnischen Gesamtkonzept haben Sie die Möglichkeit, Wasser optimal aufzubereiten, die Betriebskosten zu senken und den Wasser- und Energieverbrauch zu minimieren. Ob hohe Filtergeschwindigkeiten, optimale Filterlaufzeiten für Entmanganung und Enteisenung, Schlammwasseraufbereitung, Umkehrosmose, Verbesserung der Kühlwasserqualität oder ein insgesamt niedrigerer Wasserverbrauch – wir liefern Ihnen nach Erstellung einer Grob- und Feinanalyse ein Lasten- und Pflichtenheft, das alle notwendigen Angaben für Ihre modernisierte Anlage beinhaltet.

Erfahren Sie mehr...

21. December 2010

jbi wünscht frohe Weihnachten!

Weihnachten ist die Zeit zum Rückblick und gleichzeitig der Freude, aber um sich aus vollem Herzen freuen zu können, muss man die Freude teilen.

Anstelle von Weihnachtspräsenten, spenden wir – wie auch im vergangenen Jahr – an soziale und gemeinnützige Einrichtungen.

Ganz besonders liegt uns die Unterstützung von bedürftigen Kindern am Herzen und daher gehen unsere Spenden in diesem Jahr an folgende Einrichtungen: 

- Kinderhospiz Löwenherz e.V., Syke

- Kinderheim Alten-Eichen, Bremen

- AfJ e.V., Kinder- und Jugendhilfe Bremen

- Zentrum für trauernde Kinder e.V., Bremen

- SOS Kinderdorf, Worpswede

- Stiftung Kinderheim Hermann-Hildebrand-Haus, Bremen 

Wir hoffen, mit unserem Beitrag auch in Ihrem Sinne gehandelt zu haben. Gleichzeitig bedanken wir uns für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen im Jahr 2010 und freuen uns auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Ihnen in 2011.

Ein frohes Weihnachtsfest für Sie und Ihre Lieben und einen guten Rutsch in ein wunderschönes neues Jahr wünschen Ihnen

Ihre john becker ingenieure

20. December 2010

Strömungssimulation zur Optimierung von verfahrenstechnischen Prozessen

Strömungen und Strömungsgeschwindigkeiten sind im Wasser- und Abwasserbereich oft entscheidend für ein optimales Ergebnis. Wenn die Strömungsverhältnisse genau bekannt sind, können Anlagen verfahrenstechnisch optimiert und auf

...den exakten Bedarf zugeschnitten werden. john becker ingenieure nutzt bei der Planung wasser- und abwassertechnischer Anlagen für die „Sichtbarmachung der Strömungen“ eine numerische Strömungssimulationssoftware (CFD).

Die numerische Strömungssimulation ermöglicht es z. B., den Rührprozess in Belebungsbecken im Originalmaßstab darzustellen. Dadurch lässt sich eine falsche Rührwerksauslegung vermeiden und Energieeinsparpotentiale werden direkt sichtbar. So konnte john becker ingenieure einen Kunden dabei unterstützen, den Energieverbrauch der Rührwerke deutlich zu reduzieren. Dafür wurden die Rührwerke rechnerisch neu ausgelegt und dabei auf die tatsächlich im Belebungsbecken erforderlichen Bodengeschwindigkeiten angepasst.

Erfahren Sie mehr...

 

09. November 2010

wichtige Info für Betreiber von BHKWs

Für neue kleine KWK-Anlagen (größer 50 kW bis 2.000 kW) gemäß dem KWK-Gesetz 2002, die zwischen dem 01.04.2002 und dem 31.12.2008 in Betrieb genommen wurden, endet mit Auslaufen der KWK-Förderung am 31.12.2010 die Verpflichtung

des Netzbetreibers, die erzeugte KWK-Strommenge aufzunehmen und zu vergüten.

Die BHKW-Betreiber diese Anlagen (Inbetriebnahme 01.04.2002 bis 31.12.2008) müssen sich aktiv um einen aufnehmenden Energieversorger (nicht Netzbetreiber) kümmern. Der ausgewählte aufnehmende Lieferant muss bis spätestens 30.11.2010 die Bilanzierung der ab 01.01.2011 eingespeisten elektrischen Energie auf seinen Bilanzkreis beim Bilanzkreiswechselmanagement des Netzbetreibers anmelden. Daher sollten bis Ende November 2010 die notwendigen Anfragen gestellt und die Vergütung gesichert werden.

Bei etwaigen Rückfragen wenden Sie sich bitte an uns.

05. November 2010

jbi-Projekt erhält Förderpreis

Am 27.10.2010 fand im Alten Rathaus in Hannover die Abschlussveranstaltung und Preisverleihung von „Klima kommunal 2010" statt. Die Preisverleihung erfolgte durch den Nds. Minister für Umwelt und Klimaschutz Hans-Heinrich Sander,

der Nds. Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration Frau Aygül Özkann und dem Sprecher der Arbeistgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände und Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter Frank Klingebiel.

Neben anderen niedersächsischen Projekten wurde auch unser Projekt ein  "Energiekindergartenhaus" für den DRK-Kindergarten Worpswede zu schaffen mit einem Förderpreis in Höhe von 50.000 € ausgezeichnet.

Die Gemeinde Worpswede plant die energetische Sanierung des Kindergartens zum Energiehaus und die Anlage eines öffentlichen Energielehrpfades für Kinder und Erwachsene. Dieses Projekt entstand in Gesprächen zwischen den pädagogischen Fachkräften und den beteiligten Ingenieuren (Wolfgang Schöttle / Jens Rucki). Der Energiepfad soll auf dem Gelände des Kindergartens angelegt werden und Klimaschutz pädagogisch vermitteln. Die energetischen Auswirkungen bzw. Einsparungen durch die Sanierung werden an einer elektronischen Schautafel kindgerecht - u. a. in Form einer Löwenzahnblüte dargestellt. Das Projekt stellt im Rahmen des EU-Projektes „Energiewende Osterholz- 2030“ den ersten Baustein bzw. Leuchtturm dar, mit dem die Energiewende vollzogen werden soll.

An der Preisverleihung nahm aus Worpswede Herr Bürgermeister Schwenke und von jbi Herr Becker teil.

mehr Informationen auf der Homepage  "Klimawandel und Kommunen"

06. September 2010

IFAT ENTSORGA 2010, 13. bis 17. September in München

Informieren Sie sich über Stromsparpotenziale von Wasser- und Abwasseranlagen am Stand von john becker ingenieure

die Potenziale zur Einsparung von Energie und zur Erschließung der auf Wasser- und Abwasseranlagen vorhandenen Energiequellen sind trotz aller Anstrengungen immer noch erheblich; wie aktuelle Erhebungen des Umweltbundesamts belegen. Ansatzpunkte zur Erhöhung der Energieeffizienz sind oft in verfahrenstechnischen Bereichen zu finden, an denen sie niemand vermutet. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten nehmen bei der Nutzung eigener Energiequellen eine Schlüsselrolle ein.

Auf der IFAT ENTSORGA in München, der weltweit wichtigsten Fachmesse für Innovationen, Neuheiten und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, bieten wir Ihnen aus dem Bereich der Energiewirtschaft sowie aus dem Bereich Prozesssteuerung interessante Vorträge an, die wir wie immer auf unserem Messestand durchführen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und spannende Gespräche an unserem Stand in Halle A1, Stand 400!

Unsere Vorträge:

Mit weniger Leistung mehr bewegen:
Energetische Optimierung von Belebungsbecken am Beispiel einer Kläranlage
(Dipl. Ing. Jürgen Brüggemann)
Termine: Dienstag 15:30 Uhr, Mittwoch 10:30 Uhr

Energie zwischen Wunsch und Recht
Standortbestimmung und Auswirkungen der aktuellen Gesetze auf Betreiber
(Dipl. Ing. Martin Mergelmeyer)
Termine: Montag 15:30 Uhr, Donnerstag 10:30 Uhr

Versorgungssicherheit
Schwarzfall / Netzersatzversorgung / Risikobewertung
 (Frank Rauschning)
Termine: Montag 10:30 Uhr, Donnerstag 15:30 Uhr

Kläranlage als Energielieferant
Vision der zukünftigen Energieversorgung
(Dipl.-Phys. John J. Becker)
Termine: Dienstag 10:30 Uhr, Mittwoch 15:30 Uhr

 

17. June 2010

Kommunen wollen unabhängig werden

john becker ingenieure engagiert sich in dem Projekt Energiewende Osterholz 2030. Jetzt wird der Landkreis Osterholz als Energiekommune des Monats Juni 2010 vorgestellt.

Mit dem Gemeinschaftsprojekt „Energiewende OHZ 2030“ wollen sich alle Kommunen im Landkreis Osterholz mit den ortsansässigen Unternehmen zukunftsorientiert für Klimaschutz und Energiewirtschaft fit machen.

Über dieses Projekt berichtet jetzt auch das Internetportal kommunal erneuerbar unter der Rubrik  "Energiekommune des Monats Juni 2010

Energieeffizienz, Energieeinsparung und Erneuerbare Energien sind drei Grundpfeiler der „Energiewende Osterholz 2030“. Um das 100%-Ziel zu erreichen, soll jeder Bürger auf mögliche Energieeffizienz-Maßnahmen im eigenen Haus aufmerksam gemacht werden. Dazu hat der Ort Osterholz-Scharmbeck eine Broschüre mit dem Titel „Erfolgreich sanieren in Osterholz-Scharmbeck“ herausgegeben. Diese Broschüre ist mit den örtlichen Banken und Unternehmen entstanden. An Projekten, die durch die„Energiewende Osterholz 2030“ bereits angestoßen werden konnten, sind viele regionale Unternehmen beteiligt. john becker ingenieure aus Worpswede hat die Energiepotenziale analysiert. In Worpswede ist auch die Reon AG ansässig, als Spezialist für regenerative Energie ein wichtiger Partner der Energiewende.

Hier gibt´s den vollständigen Artikel...

26. March 2010

Essener Tagung 2010

Vom 17.03. bis 19.03.2010 fand die jährliche Tagung in Essen statt. john becker ingenieure war als Aussteller erneut vertreten.

Das Leitthema der Tagung lautete in diesem Jahr „Perspektiven und Risiken“. Die Perspektiven, also die Aussichten für die Zukunft der Wasser- und Abfallwirtschaft, wurden einleitend in mehreren umfassenden Vorträgen dargestellt. Perspektiven können vielversprechend sein, also positive Entwicklungen und Chancen voraussehen, sie können aber auch Risiken sichtbar machen und dadurch Wege zur Minimierung oder Vermeidung dieser Risiken eröffnen. Diese beiden Sichtweisen kamen in vielen Vorträgen zu ganz unterschiedlichen Themenbereichen zum Ausdruck.

Von john becker ingenieure war Dipl.-Ing. Martin Mergelmeyer, Dipl.-Ing. John Becker und Dipl.-Ing. Tanja Etges auf der Messe vertreten. Es wurden dabei viele konstruktive Fachgespräche geführt. So standen insbesondere Fragestellungen zur Energieoptimierung auf Kläranlagen im Fokus der Gespräche. Hier hat john becker ingenieure im Rahmen von detaillierten Anlaysen bereits vielfach verfahrenstechnische Optimierungsansätze zur Steigerung der Energieeffizienz gefunden und auch Lösungsmöglichkeiten zu vermehrten Energieerzeugung, z.B. im Rahmen von Kraft-Wärme-Kopplung, realisiert.

mehr Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

11. January 2010

Prozesse kostengünstig gestalten

Planung und Umsetzung einer Zugangskontrolle und Fahrzeugwaage auf dem Gesamtklärwerk Köln-Stammheim

Für ein kommunales Unternehmen sind Kostenkontrolle und Prozessoptimierung heute ein Muss. Um den Verwaltungsaufwand auf dem Gesamtklärwerk Köln-Stammheim zu reduzieren, entschieden sich die StEB zur Einführung einer vollautomatischen Fahrzeugwaage und Zugangskontrolle mit Zeiterfassungssystem. In Kooperation mit dem Ingenieurbüro Grauel + Werth GmbH plante john becker ingenieure die gesamte Anlage auf Basis der örtlichen Gegebenheiten und übernahm die Projektleitung während der Projektlaufzeit.

Erfahren Sie mehr...

07. December 2009

jbi unterstützt gemeinnützige Organisationen zu Weihnachten

john becker ingenieure spendet zu Weihnachten an sechs gemeinnützige Organisationen

Wir haben in diesem Jahr beschlossen, dass wir im Rahmen unserer Weihnachtspost keine Geschenke an unsere Kunden versenden werden.

Statt dessen wird dieses Budget zur Unterstützung von sechs sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen mit einer Weihnachtsspende verwandt.

Diese sind in diesem Jahr:

Kinderhospiz Löwenherz e.V., Syke

Kinderheim Alten-Eichen, Bremen

Osterholzer Tafel, Osterholz-Scharmbeck

Lilienthaler Tafel e.V., Lilienthal

Perlenfüßchen e.V. - Verein zur Unterstützung von Frühgeborenen, Bremen

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), Bremen

Wir hoffen damit insbesondere Mitmenschen, die sich derzeit nicht auf der  Sonnenseite des Lebens befinden, ein Stückchen Freude zu Weihnachten zu bereiten.

Das Foto zeigt die Übergabe des symbolischen Schecks an die Lilienthaler und Osterholzer Tafel.

17. November 2009

Förderung von Energieanalysen von Kläranlagen in Bayern

Der Freistaat legt ein Sonderförderprogramm außerhalb der Regelförderung für die Betreiber kommunaler Kläranlagen über 10.000 EW auf.

Der Betrieb von kommunalen Kläranlagen im Freistaat soll klimafreundlicher werden. Wer eine Energieanalyse der Kläranlage durchführen lässt, erhält dafür Fördergelder des Bayerischen Umweltministeriums, so Dr. Markus Söder, Umweltminister. "Der 'Energiepass für Kläranlagen' zeigt, wie ganz gezielt Energie eingespart werden kann. Davon profitieren Umwelt und Betreiber." Für eine Energieanalyse durch externe Ingenieurbüros können Betreiber von größeren Kläranlagen ab sofort jeweils bis zu 10.000 Euro an Fördermitteln erhalten. Daraus resultierende Maßnahmen, die sich als besonders wirtschaftlich und effektiv herausstellen, sind innerhalb von zwei Jahren umzusetzen. "Moderne Kläranlagen sollen nicht nur Abwasser nach höchsten Umweltstandards reinigen, sondern Gewässerschutz mit Klimaschutz vereinen", so Söder.

Energie sparen lässt sich beispielsweise durch den Einbau moderner Pumpentechnik oder durch effizientere Belüftung des Abwassers. Zudem können Kläranlagen nicht nur Abwasser reinigen, sondern selbst klimafreundliche Energie liefern - beispielsweise indem der anfallende Klärschlamm energetisch verwertet wird.

Die Fördergelder für Kläranlagenbetreiber sind Teil des Klimaprogramms Bayern 2020. Sie sind bis Ende 2011 befristet.

weitere Infos hierzu finden Sie in unserem Flyer.

john becker ingenieure beschäftigt sich bereits seit Ende der 90er Jahre mit der Thematik Energieanalysen und gestaltete durch Herrn Dr. Seibert-Erling (Niederlassungsleiter jbi, Kerpen) das Handbuch „Energie in Kläranlagen“ maßgeblich mit.

Als Ansprechpartner stehen Ihnen Ralph Tenkhoff  oder Frank Rauschning  aus der Niederlassung München (089/560161-61) gern zur Verfügung:

weitere Informationen:

01 Anlage 1 Sonderprogramm Energieanalysen

02 Anlage 2 Anforderungskatalog

03 Anlage 3 Formblatt

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit 

jbi-Fachartikel: Energieanalysen als Instrumente zur Prozess- und Energiekostenoptimierung 

02. November 2009

Zertifizierung als Fachfirma für Brandmeldeanlagen

john becker ingenieure ist neben der Planung nun erstmals auch für die Abnahme von Brandmeldeanlagen zertifiziert

Am 26.10.2009 bestätigte uns die VdS Schadenverhütung GmbH die Verlängerung und Ergänzung unseres Zertifikats als Fachfirma für Brandmeldeanlagen gemäß DIN 14 675. Nunmehr dürfen Dipl.-Ing. Guido Rosenkranz und Dipl.-Ing. Jörg Gossmann nicht nur die Brandmeldeanlagen planen, sondern auch die Abnahme durchführen.

Link zum Zertifikat

21. October 2009

energetische Feinanalyse Kläranlage Hemer

Mit weniger mehr erreichen - Durchführung einer energetischen Feinanalyse auf der Kläranlage Hemer

Kläranlagen verbrauchen besonders viel Energie. Für Kommunen stellen sie oft den größten Einzelenergieverbraucher dar. Daher bietet eine energetische Optimierung bei Kläranlagen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der sich zunehmend anspannenden Lage im Bereich der Energieversorgung und der kommunalen Haushalte. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen unterstützt mit der Förderrichtlinie „Investitionsprogramm Abwasser NRW“ die Umsetzung für Energieoptimierungen bei Abwasseranlagen. Für die Kläranlage in Hemer führte john becker ingenieure im Auftrag des Ruhrverbands eine energetische Feinanalyse durch und konnte ein sehr großes Optimierungspotenzial aufzeigen.

 Mehr erfahren Sie in den Referenzen.

17. August 2009

Presse berichtet über geplantes Blockheizkraftwerk (BHKW)

In der Ausgabe vom 14.08.2009 berichtet die Wümme-Zeitung über den aktuellen Stand des Projektes BHKW Hallenbad Worpswede

Quelle: Wümme-Zeitung (Weser-Kurier) vom 14.08.2009:

Blockheizkraftwerk im Hallenbad geplant
Von Michael Wilke


Worpswede. Ein Blockheizkraftwerk soll das Worpsweder Hallenbad mit Strom und Wärme versorgen – und Energiekosten sparen. Das ist beschlossene Sache; die Ausschreibung für das kleine Kraftwerk läuft. Ende Februar 2010 soll es betriebsfertig sein.

Zwar muss die hoch verschuldete Gemeinde gut 340.000 Euro investieren. Doch die Investition in die Zukunft zahlt sich aus: Binnen fünf oder sechs Jahren soll sich das Werk amortisieren.

Die Planer des im Künstlerdorf ansässigen Unternehmens john becker ingenieure kennen den Grund dafür: die Optimierung der Energieversorgung des Hallenbades. Denn das Blockheizkraftwerk produziert nicht nur Strom, sondern nutzt auch die dabei entstehende Wärme zum Beheizen des Bades. Dank der Kraft-Wärme-Kopplung liegt der „Gesamtwirkungsgrad“ der Anlage nach Berechnungen der Ingenieure bei knapp 90 Prozent. Zum Vergleich: Herkömmliche Atom- oder Kohlekraftwerke nutzen im Durchschnitt nur 38 Prozent der produzierten Energie, weil die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme verpufft und über den Kühlwasserkreislauf höchstens die Flüsse aufheizt.

Kraft-Wärme-Kopplung


Für die Gemeinde Worpswede wirkt das kleine Blockheizkraftwerk kostensparend. „Wir produzieren mehr Strom als wir verbrauchen“, erklärt Holger Lebedinzew, Verwaltungsvertreter des Bürgermeisters Stefan Schwenke. Den überschüssigen Strom bekommt die Gemeinde vergütet, mehr als zwei Jahrzehnte lang; das hat der Gesetzgeber festgeschrieben, um die erneuerbaren Energien zu fördern.

Unterm Strich spart die Gemeinde nach Lebedinzews Worten durch das Blockheizkraftwerk (BHKW) zirka 60 000 Euro an Stromkosten pro Jahr. Auch die Umwelt profitiert von der besseren Energieausbeute. Durch den Einsatz des BHKW-Moduls würden pro Jahr 150 Tonnen CO2 gespart, betonte Ole Schirrmeister, der die Anlage zusammen mit seinem Ingenieur-Kollegen Thorsten Nullmeyer geplant hat. Mit der im Heizkraftwerk erzeugten Wärme kann nach Angaben der Experten der Großteil des Wärmebedarfs im Hallenbad gedeckt werden. Zu frieren braucht jedoch niemand. Bei Minusgraden heizt die bestehende Heizkesselanlage des Bades zusätzlich.

Kraftwerk soll mit Erd- und Biogas laufen

Das kleine Kraftwerk im Hallenbad-Keller läuft nach Angaben der Experten vollautomatisch, inklusive Störungsmeldungen an die Wartungsfirma. Befeuert werden soll das Blockheizkraftwerk im Worpsweder Hallenbad mit Erdgas – das ist günstiger als Erdöl. Ein weiterer Vorteil: So kann die Anlage später auch mit Methangas aus Biogasanlagen betrieben werden. Die Umstellung wäre nach Angaben der Ingenieure technisch problemlos möglich, weil das Methangas durch die bestehenden Erdgasnetze strömen könnte. Im Blick hatten die Planer dabei die Entwicklung im Nachbarkreis Rotenburg. Hier entstehen immer mehr Biogasanlagen, die die Landwirte mit Mais, Silage und Gülle füttern.

Momentan ist der Landkreis Rotenburg dabei, ein Biogas-Verbundnetz aufzubauen, mit dem das Methangas auch über die Kreisgrenzen hinaus verteilt werden kann.

Hier gibt´s den Artikel im Original.

Hier finden Sie ein vergleichbares Referenzprojekt von jbi.

02. July 2009

Der Wind schickt keine Rechnung

Windparkdesign des Windparks Baden-Württemberg

Wind ist immer vorhanden, ist unschädlich für das Klima und schickt vor allem keine Rechnung. Daher steigt die Bedeutung der Windkraft für die Stromerzeugung zunehmend. Wir helfen unseren Kunden den Wind zu ernten. Ob einzelne Anlagen oder ganze Parks – wir finden die besten Standorte und berechnen den Ertrag der Anlagen.

Zu Beginn des Bauprojektes "Windpark Baden-Württemberg" suchte Uhl Windkraft nach einem Partner, der besondere Kompetenzen in den Bereichen Projektentwicklung und-planung sowie im Bereich regenerative Energien vorweisen kann. Gesucht wurde ein Unternehmen, welches die vollständige Planung der Elektrotechnik übernehmen kann sowie das Windparkdesign entwickelt. Ein Auftrag, der maßgeschneidert auf die Kompetenzen von john becker ingenieure passt.

Lesen Sie mehr in den Referenzen...

04. May 2009

Norddeutsche Tagung für Abwasserwirtschaft und Gewässerentwicklung

Herr Dr. Seibert-Erling hält einen Vortrag zur Verbesserung der Effizienz energieintensiver Aggregate auf Kläranlagen.

Am 22. und 23. April 2009 fand zum 21. Mal die

Norddeutsche Tagung für Abwasserwirtschaft und Gewässerentwicklung

statt. Diese Tagung bot eine Möglichkeit für Fachleute aus Ingenieurbüros, Forschung, Behörden und Kommunen sich über Praxiserfahrungen und neue Entwicklungen in den Bereichen Abwasser und Gewässerwirtschaft zu informieren und auszutauschen.

Wie bereits im letzten Jahr hat die Tagung auf dem Campus der Fachhochschule Lübeck stattgefunden.

Hier können Sie den Vortrag " Verbesserung der Effizienz energieintensiver Aggregate auf Kläranlagen – Neue Ergebnisse aus der betrieblichen Praxis" von Dr.-Ing. Gerhard Seibert-Erling downloaden.

23. March 2009

Software für optimale Netzanalysen

Energiekosten und Betriebssicherheit im Griff durch die Unterstützung von NEPLAN®

Abwasseranlagen laufen 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche. Sie brauchen ständig Energie und davon viel. john becker ingenieure verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der Energieversorgung. Unser fachliches Know-how unterstützt die Software NEPLAN®, mit der wir effizient die dauerhafte Stromversorgung sicherstellen und den Verbrauch minimieren.


Software-Unterstützung für Anlagenoptimierung

Mit dem Einsatz der Software NEPLAN® und unserem fachlichen Know-how senken wir die Betriebskosten von technischen Anlagen und garantieren die Energieversorgung. Energiekosten steigen stetig und belasten damit die finanzielle Planungssicherheit. Ein niedriger Energieverbrauch der Anlage senkt die Kosten, plötzlich steigende Energiepreise sind damit kein unkalkulierbares Risiko mehr.Für die Analyse von elektrischen Energieversorgungsnetzen und Netzoptimierungen nutzen wir die Software NEPLAN®, die uns bei der Bestandsaufnahme und Analyse von Energienetzen unterstützt. Die integrierte Bibliothek von NEPLAN® beinhaltet 15.000 Elementtypen für Leitungen, Synchron- und Asynchronmaschinen, Transformatoren, Stromquellen und Motorcharakteristika, sodass eine sehr detaillierte und genaue Nachbildung von Netzen möglich wird. Der Einsatz der Software in Verbindung mit dem Know-how unserer Mitarbeiter ermöglicht schnelle und an Kundenwünsche angepasste Kurzschlussberechnungen, Lastflussberechnungen, Anlaysen des dynamischen Motorhochlaufs, Selektivitätsanalysen sowie Berechnungen der Kabeldimensionierung und der Spannungsstabilität. Dabei können Netze mit bis zu 300 Knotenpunkten berechnet werden, sodass wir auch sehr große ausgedehnte Anlagen analysieren können.

Doppelte Planungssicherheit

 Auch die Betriebssicherheit stellt john becker ingenieure sicher. Bei unserer 25-jährigen Tätigkeit in der Planung und Bauleitung von elektrotechnischen Anlagen haben wir häufig festgestellt, dass die Energieverteilungsnetze durch Erweiterungen im Verlauf der Entwicklung erheblich wachsen, jedoch selten gesamtheitlich betrachtet und untersucht werden. Das kann zu nicht vorhersehbaren Störfällen und negativen Auswirkungen auf die gesamten Energieschwerpunkte führen. Besonders die Betriebsmittelauslegung sowie die Anpassung der Schutztechnik im Hinblick auf Überlast-, Kurzschluss- und Selektivitätsschutz werden oft vernachlässigt. john becker ingenieure erhöht die Betriebssicherheit der Anlagen und senkt die Betriebskosten. Dafür nutzen wir die Software NEPLAN®, die es ermöglicht, das gesamte Netz auf einen Blick darzustellen und Einsparpotentiale und mögliche Schwachstellen offen zu legen.


Gerne machen wir Ihnen für Ihre Anlage ein individuelles Angebot.

Kundeninformation als PDF

04. February 2009

Umweltschutz durch moderne Technik

Planung und Umsetzung einer automatischen Salzfrachtsteuerung für die Bundesautobahn A 17

Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs und -bau GmbH, kurz DEGES, ist verantwortlich für den Bauabschnitt Dresden-Süd- Staatsgrenze der Bundesautobahn A17 von Dresden nach Prag. Gerade Bundesautobahnen müssen jederzeit eisfrei sein, um schwere Verkehrsunfälle zu verhindern. Deutschlandweit wird daher Streusalz eingesetzt. Angereicherte Niederschläge versickern in dafür vorgesehene Rückhaltebecken oder werden in örtliche Fließgewässer eingeleitet. In der Nähe Dresdens ergibt sich jedoch ein ungewohntes Problem: Durch die Nähe zu einem anerkannten Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFHGebiet) gelten andere Grenzwerte für die Salzkonzentration in autobahnnahen Gewässern.

john becker ingenieure setzt auf den Erfahrungsschatz im Umweltbereich

john becker ingenieure präsentierte die Lösung für das Problem: Auf der Höhe von Börnersdorf planten die Ingenieure in Kooperation mit dem Ingenieur-Dienst Nord nach einer öffentlichen Ausschreibung eine automatische Salzfrachtsteuerung. Per Messwasserrückführung wirkt die Salzfrachtsteuerung gezielt auf den Salzgehalt des Regenwassers ein und regelt anhand des Salzgehaltes den Ablass aus den Regenrückhaltebecken.

Die von john becker ingenieure geplante, umgesetzte und betreute Salzfrachtsteuerung ist aufgrund ihrer Ausmaße in Deutschland einzigartig und hat Pilotcharakter.

Hier erfahren Sie mehr…

09. January 2009

Neue Ideen schonen die Umwelt

Planung und Umsetzung von modernen Bodenfilteranlagen für die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH

Der Flughafen Hannover ist einer der zentralen Luftverkehrsknoten in Norddeutschland. Fast sechs Millionen Passagiere starteten oder landeten 2007 in Hannover. Da versteht es sich von selbst, dass der Flugbetrieb auch in den Wintermonaten jederzeit gewährleistet werden muss. Damit die Flugzeuge sicher landen können, enteist die Flughafen Hannover Langenhagen GmbH die Start- und Landebahnen umweltfreundlich mit dem biologisch abbaubaren Kaliumformiat. Durch die Verwendung von umweltschonenden Enteisungsmitteln leistet die Flughafen Hannover Langenhagen GmbH einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.


john becker ingenieure plant Pilotanlage zur Regenwasserfiltration

Zur weiteren Reduzierung des Anteils von Kaliumformiat vor einer Einleitung in die Gewässer plante john becker ingenieure in Kooperation mit dem Ingenieur-Dienst Nord zwei Bodenfilteranlagen, die mit ihren Dimensionen in Deutschland Maßstäbe setzen. Das mit Flächenenteisungsmittel belastete Regenwasser wird in einem Reservoir gesammelt und dann in die Filterbeete geleitet. Dort durchläuft es verschiedene Schichten aus Kies und Sand, wodurch das Regenwasser durch Mikroorganismen biologisch gereinigt wird. Anschließend kann es bedenkenlos in die nahe gelegenen Gewässer eingeleitet werden.


Hier erfahren Sie mehr...

20. November 2008

jbi unterstützt den Kölner Hochwasserschutz

Seit kurzem ist im Bücherhandel das Werk „Rheinflut: Der Kölner Hochwasserschutz“ von Hubertus Oelmann, ehemaliger Vorstand der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR, verfügbar. In diesem Werk wird ein umfassender

Überblick über die umfangreichen Hochwasserschutzmaßnahmen der letzten Jahre in Köln gegeben. Unter anderem werden dort  die für den Hochwasserschutz besonders bedeutsamen Hochwasserschutzpumpwerke vorgestellt.  Hierbei wird u.a. auch auf das Hochwasserpumpwerk Schönhauser Straße eingegangen, bei dem john becker ingenieure die Planung der Elektro- und Maschinentechnik auf Grundlage der festgelegten Rahmenbedingungen aus dem Hochwasserschutzkonzept sowie der Strukturanalyse übernommen hat. Hier gibt´s mehr Informationen zum Projekt..

Direkter Link zu den Stadtentwässerungsbetrieben Köln, AöR

Die Kurzbeschreibung des Buches:

Der Kölner Hochwasserschutz wird Ende 2008 auf der Grundlage des Hochwasserschutzkonzeptes fertig gestellt sein. Dann wird fast eine halbe Milliarde Euro für ober- und unterirdische Maßnahmen ausgegeben worden sein. Neben dem Hochwasserschutz wird die damit verbundene Stadtarchitektur von Bedeutung sein. Herausragend sind als Landmarken zahlreiche architektonisch gestaltete Hochwasserpumpwerke. Einige Rheindörfer erhalten vom Rhein aus ein völlig neues Gesicht (Sürth, Weiß, Alt-Rodenkirchen, Altstadt, Merkenich, Rheinkassel. Langel und Worringen linksrheinisch sowie Flittard, Stammheim, Mülheim, Deutz und die Porzer Stadtteile (insbesondere Zündorf mit seinem neuen Marktplatz an der Groov rechtsrheinisch). Dazu sind mit der Westhovener Aue und dem Langeler Bogen u.a. völlig neue Landschaften entstanden, die zum Erleben und Wanderungen einladen. Dieser Hochwasserschutz korrespondiert mit anderen Stadtentwicklungen wie dem Rheinauhafen, Mülheimer Hafen, Deutzer Rheinufer u.a. Das Buch zum Hochwasserschoutzprojekt soll den gesamten neuen Erlebnisbereich darstellen, aber auch für die Kölner Bürger erlebbar machen.

01. October 2008

25 Jahre john becker ingenieure

Am 01.10.2008 feiern wir Jubiläum, aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle einen Blick zurück und in die Zukunft werfen...

Einleitung

1983 gründeten John J. Becker und Wolfgang Gedusch in Worpswede bei Bremen das Ingenieurbüro Becker & Gedusch. Die Planung der technischen Ausrüstung mit dem Schwerpunkt Abwassertechnik war damals ein Nischenprodukt. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Büro vom Nachunternehmer größerer Planungsbüros immer mehr zum direkten Auftragnehmer. Die gestiegenen Anforderungen an die Abwasserreinigung sorgten für eine gute Auftragslage und ein stetiges Anwachsen des Mitarbeiterstamms.

1991 wurde nicht nur das Firmengebäude in Worpswede bezogen. Die fachliche Ausrichtung wurde noch stärker auf den Bereich der elektrotechnischen Ausrüstung von Anlagen der Wasser- und Abwasserwirtschaft sowie Abfallbehandlung konzentriert.

Der Kundenstamm wuchs überregional durch den gestiegenen Bekanntheitsgrad und das Unternehmen konnte seine Leistungen zunehmend auch in der Industrie und Privatwirtschaft anbieten.

1999 wurde die Niederlassung Kerpen gegründet. Mit dem Aufbau von Kompetenzen in der Maschinen- und Verfahrenstechnik konnten die Aufgabenstellungen im Bereich der technischen Ausrüstung nun ganzheitlich bearbeitet werden.

Nach dem Ausscheiden von Wolfgang Gedusch aus dem Unternehmen wurde das Büro 2006 in john becker ingenieure umbenannt mit John Becker als alleinigem Inhaber. Im gleichen Jahr erfolgte die Zertifizierung nach ISO 9001:2000 durch CU-cert.

Mit der Gründung der Niederlassung München Ende 2007 wurde den Ansprüchen des Kundenstamms im Süden Deutschlands Rechnung getragen. Heute arbeiten insgesamt mehr als 50 Mitarbeiter im Unternehmen.

Mitarbeit in der DWA und weiteren Organisationen

John Becker ist Sprecher der DWA-Arbeitsgruppe KA 11. Unter seiner Leitung sind unter anderem die Merkblätter M-213 und M-261 entstanden. Herr Dr.-Ing. G. Seibert-Erling, Niederlassungsleiter in Kerpen, ist Mitglied einer Arbeitsgruppe, die sich mit der Nutzung von Abwasserwärme beschäftigt. Das dazu erarbeitete Merkblatt M-114 ist gerade im Gelbdruck erschienen. Außerdem wirkt er in dem neu gegründeten Koordinierungsausschuss Energie mit. Er war außerdem Mitglied des VDI/GMA-Ausschusses Feldbustechnik, der eine Richtlinie zum Einsatz von Feldbussystemen auf Kläranlagen erarbeitet hat.

john becker ingenieure gehört weiterhin dem BWK, der WWI in Nordrhein Westfalen, dem VDI und German Water an. An den Veranstaltungen dieser Organisationen zu den Themen Wasser-, Abwassertechnik und Energie beteiligen sich die Mitarbeiter des Unternehmens aktiv in Form von Vorträgen und Veröffentlichungen. Sie geben auf diese Weise das in der praktischen Arbeit erworbene Wissen weiter.

John Becker vermittelt im Rahmen eines Lehrauftrages an der Hochschule für Technik in Bremen neben technischen Grundlagen auch Erfahrungen aus seiner praktischen Arbeit.

Rolle des Ingenieurs

Das Unternehmen ist Mitglied in den Berufsverbänden VBI, VUBIC sowie der Ingenieurkammer und arbeitet aktiv in den Gremien mit.

Treuhänderische Tätigkeit für die Kunden setzt eine unabhängige Beratung voraus. Ingenieure haben darüber hinaus eine ethische Verantwortung. 2008 wurde daher eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich diesen für das Selbstverständnis wichtigen Fragestellungen eines Ingenieurbüros widmet. In den noch zu erarbeitenden Leitsätzen spiegeln sich unter anderem nachhaltige Energiekonzepte und die sinnvolle Nutzung der heutigen technischen Möglichkeiten wider.

Zukunft

john becker ingenieure hat sich in den vergangenen 25 Jahren stets den Anforderungen der Kunden und des Marktes angepasst. Eine solide Planungsleistung ist die Grundlage für innovative und wirtschaftlich erfolgreiche Projekte. Davon profitieren nicht nur die Kunden, sondern bei öffentlichen Aufträgen auch die Allgemeinheit, die letztlich das Geld dafür aufbringen muss.  

john becker ingenieure hat sich vom reinen Planungsbüro zu einem ganzheitlich denkenden Beratungsunternehmen entwickelt und ist damit für die künftigen Herausforderungen gut aufgestellt.

 Am 10.10.2008 wird das 25-jährige Jubiläum gebührend im Rahmen einer Abendveranstaltung gefeiert. (Bilder zu der Veranstaltung gibt´s hier)

Verfasser: Dipl.-Ing. Martin H. Mergelmeyer
                 john becker ingenieure

 siehe auch Artikel der Wümme-Zeitung vom 01.10.2008

03. September 2008

john becker ingenieure erhält Großauftrag der Münchner Stadtentwässerung

Die 1. biologische Stufe des Klärwerks Gut Großlappen wird komplett erneuert....

john becker ingenieure (jbi) hat einen Großauftrag von der Münchner Stadtentwässerung erhalten. Hierbei wird die 1. biologische Stufe des Klärwerks Gut Großlappen (2.000.000 EW) komplett erneuert. Nach einer europaweiten Ausschreibung konnte nun der Auftrag offiziell vergeben werden. 

jbi übernimmt hierbei die Planung, Ausschreibung und Bauleitung im Bereich der Elektrotechnik.  Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um die  Anlagengruppen der Mittelspannungsschaltanlagen, Niederspannungsschaltanlagen, Prozessleittechnik, Mess- Steuer- und Regeltechnik, innerer Blitzschutz und Potentialausgleich sowie elektrotechnische Ausrüstung der Außenanlagen. Ein weiterer Auftragsgegenstand sind die sicherheitstechnischen Einrichtungen wie z.B. die Brandmeldeanlage.

Insgesamt ist dies der größte Auftrag in der Unternehmensgeschichte von john becker ingenieure und trägt damit maßgeblich zur Auslastung des Unternehmens in den nächsten fünf Jahren bei.

Als erfahrener Ingenieur wird  Dipl.-Ing. Peter Witt die Projektleitung übernehmen. Herr Witt wickelt bereits seit dem Jahr 2000 kontinuierlich auf den beiden Kläranlagen der Münchner Stadtentwässerungsbetriebe diverse Projekte ab. Zusätzlich können jetzt bei der Projektbearbeitung Synergien durch die neue Niederlassung in München genutzt werden.

Hier geht’s zur Referenz der Maßnahme „Erneuerung der Prozessleit- und Automatisierungstechnik“ auf dem Klärwerk Gut Marienhof, welche jbi in den Jahren 2000 bis 2003 realisiert hat.

Bildhinweis / Fotos: Markus Schraudy, Münchner Stadtentwässerung

01. September 2008

Merkblatt DWA-M 114 "Energie aus Abwasser" im Entwurf vorgelegt

Abwasser kann zum Heizen von Gebäuden genutzt werden. Während der Heizperiode im Winter liegt die Abwassertemperatur bei etwa 10 - 15 Grad. Vor allem in großen Städten geht damit eine ungeheuer große Menge an Wärmeenergie..

verloren. In der Schweiz ist in den letzten 10 Jahren die Technologie zur Nutzung dieses schlummernden Potenzials entwickelt worden. Dort sind bereits über 100 solcher Anlagen in Betrieb. Die wesentlichen Bausteine sind ein Wärmetauscher im Abwasserkanal, mit dem die Wärme entzogen wird und eine Wärmepumpe, mit der die Temperatur auf ein nutzbares Niveau von ca. 50 Grad C angehoben wird. Weil eine Wärmepumpe ähnlich arbeitet wie ein Kühlschrank, lässt sich die beschriebene Technik im Sommer auch zur Kühlung nutzen. Die Energie für die Kühlung wird dann in gleicher Weise dem Abwasser entnommen, weil dieses im Sommer deutlich kälter ist als die Umgebungstemperatur. Eine besonders günstige Situation ergibt sich, wenn zugleich Wärme und Kälte benötigt werden, z. B. zur Brauchwassererwärmung und für Kühlzwecke. Dann kann die zum Betrieb der Wärmepumpe erforderliche Energie quasi „doppelt“ genutzt werden.

Eine ausführliche Beschreibung mit Beispielen ist bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erhältlich, als Broschüre oder als Datei zum herunterladen (download).

Die DWA hat vor etwa 2 Jahren eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit den technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen der Nutzung von Energie aus Abwasser beschäftigt. Als Hilfestellung für interessierte Betreiber von Abwasseranlagen oder potenzielle Nutzer wurde das Merkblatt  DWA-M114 „Energie aus Abwasser -  Wärme- und Lageenergie" erarbeitet. Dieses liegt jetzt im Entwurf (Gelbdruck) vor mit einer Einspruchsfrist bis zum 1.12.2008.

Der Leiter unserer Niederlassung in Kerpen, Herr Dr. Seibert-Erling, ist Mitglied dieser Arbeitsgruppe. Für Fragen und Anregungen rund um das Thema Energie, speziell auch zum Thema Abwasserwärme, steht er Ihnen gerne zur Verfügung. Er beschäftigt sich vor allem mit der Einbindung dieser neuen Techniken in dezentrale und regionale Energiekonzepte, die sich angesichts der drastisch steigenden Energiekosten immer mehr durchsetzen.

Welche Perspektiven sich aus der neuen Technik ergeben und wie man Energiekonzepte gestalten kann, erfahren Sie hier.

Was Sie dann aus der gewonnenen Energie machen können, ist hier nachzulesen.

Fragen Sie uns!

 

18. July 2008

Worpsweder Hallenbad soll BHKW erhalten

john becker ingenieure arbeitet Konzept für Heimatgemeinde aus

Die Gemeinde Worpswede sah sich aufgrund gestiegener Heizkosten und einem hohen Wärmebedarf in Ihrem Hallenbad mit der Frage einer effizienteren Energienutzung konfrontiert.

Hierzu stellten die Ingenieure Thorsten Nullmeyer und Ole Schirrmeister ein Konzept im Planungsausschuss der Gemeinde vor. Kernpunkte des Konzepts sind neben Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im baulichen Bereich, wie z.B. einer verbesserten Dachdämmung, gerade auch die  Prüfung einer wirtschaftlich und ökologisch effizienteren Wärmeerzeugung.

Nach der Prüfung diverser Varianten sprachen sich die Ingenieure für eine Errichtung eines erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerkes (BHKW) mit einer thermischen Leistung von ca. 148 kWth aus. Als mögliche Option wurde bereits ein späterer Umstieg auf Bio-Methan berücksichtigt, denn im benachbarten Landkreis Rotenburg/Wümme wird gerade ein Biogasverbundnetz aufgebaut.  Das zu errichtende Modul sollte wärmegeführt gefahren werden und durchgehend laufen um den eigenen Strombedarf maximal zu decken.

Durch Realisierung des Konzepts wird nicht nur ein erheblicher Beitrag zur CO2 Einsparung geleistet, die Gemeinde erzielt auch einen beachtlichen Kostenvorteil jährlich.

Dieses Konzept will die Gemeinde nun realisieren und beauftragte nun john becker ingenieure diese Maßnahme weiter zu begleiten.

Zeitungsartikel Wümme-Zeitung vom 10.07.2008

 

06. June 2008

Eindrücke zur IFAT 2008

Bildergalerie zur IFAT 2008 jetzt online.

Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl von Messebildern zusammengestellt.

Die Bilder finden Sie hier.

16. May 2008

IFAT 2008 - Ein voller Erfolg für john becker ingenieure

Die IFAT 2008, 15. Internationale Fachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling war ein voller Erfolg für john becker ingenieure. Mehr als 120.000 Besucher aus 163 Ländern kamen nach München, um sich über die neuesten...

Entwicklungen der Branche zu informieren. Vom 5. bis 9. Mai waren die Ingenieure von jbi nicht nur mit einem eigenen Stand vor Ort, sondern präsentierten das vielfältige Fachwissen in diversen Vorträgen.

Auch auf der IFAT 2008 spürte man die veränderten Rahmenbedingungen im Energiesektor. In zahlreichen Gesprächen mit unseren Kunden wurden wir in unserem Ansatz bestätigt, Energieeffizienz und -optimierung als wesentliche Herausforderung für unsere Projekte zu sehen. Aufgrund stetig steigender Energiekosten waren Themen wie Energieeffizienz und Möglichkeiten zur Energieeinsparung gerade auf der IFAT 2008 sehr gefragt.

Vor allem die Vorträge von Dr.-Ing. G. Seibert-Erling, Niederlassungsleiter des Standortes Kerpen, zogen ein großes Interesse auf sich, denn mit Vorträgen zu Themen wie „Effizienzsteigerung auf Erzeuger- und Verbraucherseite"  und „Energiekonzepte“ konnte er wichtige Aspekte für die zukünftigen Herausforderungen der Branche beleuchten. Ebenso wurde der Vortrag "Versorgungssicherheit" durch die Besucher gut angenommen.

Nicht nur die Vorträge von john becker ingenieure waren gut besucht, auch das zusätzliche Informationsmaterial fand enormen Absatz: Einige Handouts zu Vorträgen waren bereits nach wenigen Stunden vollständig vergriffen. Eigentlich nicht verwunderlich, denn durch den konsequenten Fokus auf Energieoptimierung sind wir für viele unserer Kunden schon seit Jahren der Ansprechpartner für alle Energiefragen.

Auch die mit der IFAT 2008 neu eingeführte Unternehmensbroschüre und die vielfältigen Referenzen wurden von den Besuchern positiv angenommen.

Wir hoffen, dass die IFAT 2008 für Sie ebenso informativ und spannend war wie für uns.


Ihre john becker ingenieure

 

30. April 2008

Merkblatt DWA-M 212 "Technische Ausrüstung von Faulgasanlagen auf Kläranlagen"

john becker ingenieure leistet bei der Erstellung als Mitglied der DWA-Arbeitsgruppe einen aktiven Beitrag. Die Veröffentlichung des Merkblattes erfolgte mit Ausgabedatum April 2008.

Auszug aus dem Vorwort:


"Bei der Faulung von Schlämmen, die auf Kläranlagen anfallen, entsteht Biogas bzw. Faulgas. Es wird über das Gasrohrleitungssystem gesammelt und zum Gasspeicher geleitet. Bevor es zum Verbraucher gelangt, ist ggf. eine Gasreinigung vorgeschaltet. Als Verbraucher kommen Heizkessel zur Wärmeerzeugung oder Blockheizkraftwerke in Frage, die neben Wärme auch mechanische und elektrische Energie erzeugen. Da von Einrichtungen für die Gaserzeugung, Speicherung, Verteilung und Nutzung erhebliche Gefahren ausgehen können, müssen diese fachgerecht errichtet und betrieben werden. Die für Planung, Bau und Betrieb der Anlagen existierenden Vorschriften und Regelwerke entsprechen zum Teil nicht mehr dem Stand der Technik und sind nicht speziell auf Faulgasanlagen, sondern auf die öffentliche Gasversorgung bezogen. Das vorliegende Merkblatt schließt diese Lücke. Darin werden die wesentlichen maschinen-, elektro- und sicherheitstechnischen Aspekte für Bau und Betrieb von Faulgasanlagen dargestellt. "


Erfahren Sie mehr...

20. April 2008

Besuchen Sie uns auf der IFAT 2008 in Halle B1, Stand 210.

auch 2008 ist es wieder soweit: Die 15. Internationale Fachmesse für Umwelt und Entsorgung: Wasser, Abwasser und Recycling öffnet in der Zeit vom 5. - 8. Mai 2008 ihre Pforten in München. Unsere Fachvorträge für Sie:

Konzepte:

  • Erneuerbare Energien
  • Kosten
  • Wirtschaftlichkeit
  • Nachhaltigkeit

06.05.2008
10:30 h

07.05.2008
15:30 h

Effizienzsteigerung auf Erzeuger- und Verbraucherseite:

  • BHKW
  • Mikrogasturbine
  • Verdichter
  • Pumpen

07.05.2008
10:30 h       

08.05.2008
10:30 h
   

Versorgungssicherheit:

  • Risikoanalyse
  • Betriebssicherheit
  • Instandhaltungskonzepte

06.05.2008
15:30 h       

08.05.2008
15:30 h

18. April 2008

Regenwasser für den Torfkanal

feierliche Inbetriebnahme des Retentionsbodenfilters am AWD Dome in Bremen. Elektrotechnische Ausrüstung durch john becker ingenieure...

Pressemitteilung der Senatspressstelle (Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa) vom 18.04.2008

"Die heutige Inbetriebnahme (Fr. 18.04.2008) des „Bodenfilters Bürgerweide“ an der Gustav-Deetjen-Allee ist der letzte Baustein eines ehrgeizigen Gesamtvorhabens. Bei dem ökologischen und städtebaulichen Projekt ist in vielen Teilschritten insgesamt fünf Jahre lang geplant und gebaut worden.

Große Mengen Regenwasser „gehen nun neue Wege“. Das Wasser gelangt nicht mehr in den Mischwasserkanal sondern über den Holler See direkt in den Torfhafen und den Torfkanal und verbessert dort die Gewässerqualität. Das unterstützt die Wiederbelebung des Torfhafens und die historische Torfschifffahrt und kommt so dem Stadtteil und dem Tourismus zugute.

Der Regen von den Dachflächen des AWD-Dome und der Bürgerweide ist aufgrund der Parkplatznutzung nicht sauber. Der Abfluss wird einem unterirdischen Regenklärbecken zugeführt und nach Vorreinigung in einen offenen Bodenfilter geschickt. Dort erfolgt die Hauptreinigung durch Versickerung über den mit Rasen bewachsenen Oberboden. Das über Drainagen gesammelte Wasser hat dann eine so gute Qualität, dass es in den Holler See geleitet werden kann.

Der See dient als Speicher. Das überschüssige Wasser wird über eine ca. 800 m lange Leitung unter dem Bürgerpark in den Torfhafen und Torfkanal geleitet. Dieses „Frischwasser“ sorgt für einen Wasseraustausch in diesen Gewässern, die von eisenhaltigem und moorigem Grundwasser gespeist werden und bisher keinen wirksamen Austausch haben.

Dadurch werden die negativen Folgen von Mischwasserüberläufen in den Torfhafen vermindert. Zum gleichen Zweck wurde bei der Torfhafenerneuerung vor drei Jahren dort bereits eine Belüftungsanlage installiert, zudem wurde der Kanalüberlauf mit einer neuen Rechenanlage ausgerüstet.

Die Kosten betragen insgesamt ca. 600.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt durch EU-Mittel der Projekte „RiverLinks“ und „Canal Link“, Mittel aus der Abwasserabgabe sowie durch Abwassergebühren.

Das abgekoppelte Regenwasser von ca. 40.000 m² versiegelter Fläche entlastet nun den Mischwasserkanal mit dem Ziel verringerter Überlaufereignisse. Darüber hinaus muss dieses Wasser auch nicht mehr zur Kläranlage gepumpt und dort behandelt werden, sondern dient stattdessen der Steigerung der Attraktivität des Torfhafenareals.

Das Ganze wäre nicht möglich gewesen ohne die ausgezeichnete Zusammenarbeit der vielen beteiligten Instanzen. Zu nennen sind hier vor allem die Bremer Entsorgungsbetriebe, als Eigentümer der Anlagen, die hanseWasser Bremen als Planer und Betreiber sowie Stadtgrün Bremen, auf deren Fläche der Bodenfilter zwischen alten Baumbestand unter schwierigen Bedingungen gebaut werden konnte. Der Bürgerparkverein hat einerseits die Last der Leitungsverlegung getragen, profitiert aber andererseits dadurch, dass bisher angefallene Pumpkosten für den Holler See nun nicht mehr entstehen.

„Ein klasse Projekt, das gut ist für die Umwelt und den Stadtteil. Selten gibt es solche Vorhaben, die auf derart einvernehmliche Unterstützung aller beteiligten Stellen stoßen“, so Senator Dr. Reinhard Loske."

Ansprechpartner bei john becker ingenieure:
Andreas Feldmann
04792/9310-29

weitere Projektbeteiligte:

INGENIEUR-DIENST-NORD Dr. Lange - Dr. Anselm GmbH

10. January 2008

john becker ingenieure wächst - Neue Niederlassung in München eröffnet

Servus! Uns gibt es jetzt auch im Süden der Republik. Unser Anspruch ist es, immer in der Nähe unserer Kunden zu sein, um diese optimal zu betreuen. Aus diesem Grund haben wir eine neue Niederlassung in München eröffnet.

Zum 1. Januar 2008 übernehmen wir die Projektgesellschaft für die kommunale Ver- und Entsorgungstechnik (PfK) München GmbH. Von unseren neuen Büroräumen im Stadtteil München Laim aus werden wir unsere Kunden in Bayern und Baden–Württemberg betreuen.

Ingenieure aus dem Stammsitz aus Worpswede werden die Niederlassung aufbauen und erhalten dafür tatkräftige Unterstützung. John Becker begrüßte den bisherigen Geschäftsführer der PfK München, Herrn Dipl. Ing. Ralph Tenkhoff, an Bord von jbi. Herr Tenkhoff wird in beratender Funktion den Aufbau der Niederlassung mitgestalten.

Eine Zusammenarbeit von der John Becker sich viel verspricht: „Ein Nordlicht als Kapitän und ein Bayer als Steuermann werden das jbi-Schiff schon sicher und erfolgreich durch die süddeutschen Gewässer lenken.“

Das sind keineswegs unbekannte Gewässer. So wickelt jbi bereits seit dem Jahr 2000 auf den beiden Kläranlagen der Münchener Stadtentwässerungsbetriebe diverse Projekte ab. Bisher haben unsere Ingenieure ihre Dienstleistungen von Worpswede aus koordiniert. Nun sind die Wege zu den Kunden in Süddeutschland  deutlich kürzer. Viele Tätigkeiten verlangen dauerhafte Präsenz – und diese kann john becker ingenieure nun bieten. 

Wir sind dort, wo unsere Kunden sind. Das wird auch weiterhin unser Anspruch bleiben. Mit unseren drei Standorten in Deutschland wollen wir immer für Sie da sein. Denn Sie stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

 Ihre john becker ingenieure

 

 

15. December 2007

Erneuerbare Energien-Kompetenz im Kreis Osterholz - Unternehmen aus Osterholz gründen Energiekompetenz-Netzwerk (EKO)

Zehn Unternehmen aus dem Landkreis Osterholz-Scharmbeck haben zusammen mit der Kreisverwaltung und dem Zentrum für innovative Technologie in Osterholz (NETZ) das Unternehmensnetzwerk Energiekompetenz Osterholz (EKO) gegründet....

Global denken, lokal handeln

Klimaschutz ist das Zukunftsthema. Große internationale Abkommen wie das Kyoto-Protokoll regeln den jährlichen Treibhausgas-Ausstoß der Industrieländer. Diese Abkommen müssen regional umgesetzt werden, damit sie wirken. Dafür braucht es Kompetenzen vor Ort. Und diese bieten die Unternehmen im Landkreis Osterholz. „Im Kreis Osterholz gibt es viele Unternehmen, die sich mit Erneuerbaren Energien und Energieeinsparungen beschäftigen, diese Kompetenzen wollen wir durch das Netzwerk verknüpfen“, erläutert der Geschäftsführer des NETZ, Peer Beyersdorff, die Idee zur Gründung des EKO. Von Kraft-Wärme-Kopplung über Biogas-Anlagen bis zur Windenergie und Energieeffizienz reichen die Angebotsspannen der beteiligten Unternehmen.   

Gemeinsame Projekte

Nicht nur darüber reden, sondern auch gemeinsam handeln. Das Kompetenznetzwerk will konkrete Projekte im Bereich Erneuerbare Energien identifizieren, anregen und umsetzen. Dadurch haben die beteiligten Unternehmen die Chance, direkt vor Ort zu zeigen, was sie gemeinsam leisten können. Im Landkreis Osterholz steckt viel Potential für Erneuerbare Energien. Windkraft, Biogas, Photovoltaik und die Identifizierung von Einsparpotentialen sind mögliche Themen. In Deutschland und in Österreich haben andere Regionen schon vorgemacht, was möglich ist: Im südniedersächsischen Ort Jühnde entwickelten sich Landwirte zu Energiewirten und der Ort wurde zum Bioenergiedorf. Anstatt Energie einzukaufen, verkauft der Ort nun Energie und wird zu einem Vorreiter auf dem Zukunftsmarkt nachhaltige Entwicklung.

Netzwerk ausbauen

Zehn Unternehmen sind schon dabei – mehr sind willkommen. „Das Netzwerk ist natürlich offen für weitere Unternehmen. Je mehr Kompetenzen wir bündeln können, desto erfolgreicher werden wir sein“, so Peer Beyersdorff. Momentan befinden sich der Aufbau noch am Anfang, was einen Einstieg für weitere Unternehmen erleichtert. Neue Ideen und weitere Themen aus dem Bereich Erneuerbare Energien können jederzeit eingebracht werden. Damit ist Klimaschutz im Kreis Osterholz keine Worthülse mehr sondern ist durch konkrete Handlungen gekennzeichnet. Das nächste Treffen des EKO-Netzwerkes findet am 9. Oktober um 18:00 Uhr im NETZ-Osterholz statt. Interessierte Unternehmen und Betriebe können sich bei Peer Beyersdorff anmelden und erhalten hier auch weitere Informationen.

Peer.Beyersdorff@netz-ohz.de

www.netz-ohz.de

Telefon: 04795 / 9570

 

 

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john becker ingenieure unterstützt die Energiewende 2030 im Landkreis Osterholz